Die Korrelation ist eine statistische Kennzahl, die angibt, wie stark und in welche Richtung sich die Kurse zweier verschiedener Vermögenswerte im Verhältnis zueinander bewegen. Bei einer positiven Korrelation steigen und fallen zwei Anlageklassen meist gemeinsam, während sich bei einer negativen Korrelation ein Wert nach oben bewegt, sobald der andere fällt. Lange Zeit bestand beispielsweise eine negative Korrelation zwischen den Renditen von US-Staatsanleihen und dem Goldpreis: Stiegen die Zinsen, fiel Gold. Löst sich eine solche historische Korrelation auf, deutet dies an den Finanzmärkten oft auf einen tiefgreifenden Strukturwandel oder einen Vertrauensverlust in bestehende Anlageklassen hin.