Hebelpositionen (Leverage) bezeichnen Handelsgeschäfte, bei denen Anleger geliehenes Kapital eines Brokers oder einer Börse nutzen, um das Volumen ihres Trades über das eigene Kapital hinaus zu vervielfachen. Bei einem Hebel von 10:1 steuert ein Eigenkapitaleinsatz von beispielsweise 1.000 Euro eine Marktposition im Wert von 10.000 Euro. Während dies bei positiver Kursentwicklung zu exponentiell höheren Gewinnen führt, vergrößert sich das Verlustrisiko im identischen Maße. Entwickelt sich der Markt gegen die Position und droht das hinterlegte Eigenkapital (Margin) aufzubrauchen, schließt das System die Position automatisch zwangsweise (Liquidation), um offene Kredite abzusichern.