Allokieren bedeutet in der Finanzwirtschaft das gezielte Verteilen und Zuweisen von verfügbaren finanziellen Mitteln auf verschiedene Anlageklassen, Märkte oder Projekte. Wenn Investoren, Unternehmen oder Zentralbanken Kapital allokieren, legen sie fest, welcher Anteil ihres Vermögens beispielsweise in Aktien, Staatsanleihen, Immobilien, Edelmetalle oder Kryptowährungen fließt. Die Analyse, wohin institutionelles Großkapital und Notenbanken ihre Mittel tatsächlich allokieren (Kapitalallokation), gilt an den Märkten als zentraler Indikator für langfristige wirtschaftliche Trends und Risikoeinschätzungen.