Die Monopolsteuer ist eine gezielte Sonderabgabe für marktbeherrschende Konzerne. Diese Unternehmen nutzen ihre übermächtige Stellung oft aus, um unfaire Vorteile gegenüber kleineren Anbietern durchzusetzen und künstlich hohe Gewinne einzufahren.
Auf digitalen Plattformmärkten führt das typische Gewinner-Prinzip häufig dazu, dass ein einziger Anbieter den gesamten Markt kontrolliert. Eine Monopolsteuer setzt genau an diesen Übergewinnen an. Sie sorgt dafür, dass solche Riesenkonzerne einen fairen Ausgleich für die Nutzung öffentlicher Infrastruktur und gesammelter Nutzerdaten zahlen. Die daraus erzielten staatlichen Einnahmen fließen zurück in die Gemeinschaft: Sie stärken den fairen Wettbewerb, fördern innovative Gründer und finanzieren soziale Ausgleichsmodelle für alle Bürger.